Dirndl-Nähkurs an der Münchner VHS

Verfasst von admin am 15.Mai 2012

© Erik Schumann - Fotolia.com

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Auch wenn es bis zum Oktoberfest noch etwas hin ist und wir beim Gedanken ans Nähen vielleicht erst einmal an traumhafte Sommerkleider denken, kann man mit den Ideen zum Dirndl doch eigentlich nicht früh genug anfangen. Schließlich ist die Trachtenmode wieder gesellschaftsfähig geworden und kann auch zu anderen Anlässen getragen werden. Da oft die Auswahl überfordert oder man eben doch nie das findet, wonach man eigentlich sucht, ist ein Dirndl-Nähkurs wirklich eine feine Sache. Das dachten sich wohl auch die Initiatoren an der Münchner Volkshochschule, denn ab dem 15.Juni geht es dort los. Vorausgesetzt werden Näherfahrung und der Besitz einer Nähmaschine, da auch Sachen ausserhalb des Kurses genäht werden. In der ersten Veranstaltung wird dann die Stoffwahl besprochen. Mitzubringen sind dazu folgende Dinge: Schere, Handmass, Kopierrad, Stecknadeln, Lineal, Bleistift, Tesafilm, Schreibblock, etwas 0,7 Meter eines alten Stoffes oder Nessel sowie ein Foto, ein Schnitt oder eine Zeichnung vom Wunschdirndl.

Gemeinsam mit der Kursleiterin wird zuerst einmal ein Schnitt für das Dirndl nach den eigenen Vorstelllungen erstellt. Dabei lernt man, einen Schnitt auf das eigene Mass zu ändern. Darüber hinaus werden natürlich auch der Zuschnitt und das Nähen eines Oberteils, einer Schürze und eines Rockes vom Kursteilnehmer erlernt. Schön ist, dass nicht nur die klassischen Handarbeiten gezeigt werden, sondern auch die Traditionellen. So lernt man außerdem verschiedene Verarbeitungstechniken wie zum Beispiel das Herstellen von Paspolen. Zwischendurch wird anprobiert und abgesteckt, bis das Dirndl endlich fertig ist. Die Gruppe trifft sich insgesamt acht Mal. So können weitere Schritte, Probleme oder Fragen mit der Kursleitung besprochen werden. Es werden mehrere Kurse für das Schneidern des eigenen Dirndls an der Volkshochschule in München angeboten. Zurzeit sind sie jedoch alle belegt. Das liegt aber daran, dass nur in kleinen Gruppen zusammengearbeitet wird. Wer sich dennoch für den Kurs interessiert, kann sich auf der Homepage der Münchner Volkshochschule informieren, wann der nächste Kurs stattfindet. Wer jetzt schon dabei ist, kann sich freuen, denn zu diesem Oktoberfest geht die Dame auf jeden Fall in ihrem eigenen designten und genähten Dirndl. Wenn das nichts ist…

Lena Hoschek eröffnet Headquarter in Wien

Verfasst von admin am 10.Mai 2012
© Alexandra K. - Fotolia.com

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Lena Hoschek – wem dieser Name kein Begriff ist, der sollte das unbedingt nachholen. Die österreichische Designerin hat nun endlich Ihr Headquarter in Wien bezogen. Drei Geschäfte hat sie bereits eröffnet, in Wien in Berlin und in Graz – da war ein Headquarter praktisch Pflicht. Auch wenn die Österreicherin gern mal in Berlin ist, fühlt sie sich in ihrer Heimat wohl doch am wohlsten. Ihr neues Atelier liegt im 12. Bezirk in einer ehemaligen Strickwarenfabrik. Hans Epstein ist der Architekt des Gebäudes aus den Zwanziger Jahren. Die perfekte Umgebung für eine Nostalgikerin wie Hoschek. Vieles hat sie so gelassen, wie es war oder in mühevoller Arbeit restauriert. Die schwere Holzvertäfelung, ein wuchtiger Direktorentisch und die alten Lampen haben es der Designerin angetan. Sie hat sie mit extra aus Großbritannien besorgten Tapeten und Vorhängen kombiniert. Am Abend ihrer Einweihungsfeier waren die tätowierten Kellnerinnen einfach ein Muss. Dazu die Stollwerk-Zuckerln und die alten Radios, welche als Lautsprecher dienten. Ein perfektes Ambiente für die junge Hoschek. Bunt und wild gemixt war auch ihr Publikum am Eröffnungsabend. Neben feinen Herren mit Zwirbelbart und Oldtimer, kamen unter anderem auch Kollegen aus der Modebranche wie die Jeans-Couturiers Gebrüder Stitch und das Designerduo Mark & Julia. Lena Hoschek braucht sich nämlich keine Sorgen zu machen, denn Konkurrenzgefühle gibt es eigentlich nicht. Ihre Kollektionen sind einzigartig, und während sich die Kollegen aus Wien eher vom japanischen oder antwerpener Stil inspirieren lassen, hat Hoscheck mit ihrer nostalgischen Retromode eine Art Monopolstellung in der oberösterreichischen Modewelt inne. In ihrem Atelier und ihrer eigenen Schneiderei will sie nun zukünftig auch lange Trachtenmode machen. Außerdem wird es zukünftig auch Hochzeitskleider in ihrer Kollektion geben. Der Gedanke ein Kleid für jemanden zu nähen der verliebt ist, gefällt Lena Hoschek.
Übrigens verlässt kein Kleid das Atelier ohne von Hand eingenähte Initialen. Früher hat sie zusätzlich sogar noch einen Blutstropfen von sich mit eingenäht, denn gestochen hat sie sich beim nähen sowieso immer.
Der Abend der Eröffnung verlief wunderbar und nicht nur die Österreicher sind gespannt auf die nächsten kreativen Werke der modernen Trachtendesignerin.

Oberfränkischer Trachten- & Spezialitätenmarkt

Verfasst von admin am 7.Mai 2012
panthermedia.net/Nataliya Korolevskaya

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Auch wenn sich im Bamberger Bauernmuseum, als Treffpunkt für Volkskultur und Heimatpflege, eigentlich immer ein Besuch lohnt, so ist es an diesem Wochenende besonders empfehlenswert, sich dorthin zu begeben. Schließlich wird hier am Muttertagswochenende der 16. Oberfränkische Trachtenmarkt stattfinden. Ein buntes Programm lockt Trachtenfreunde zum Spektakel aus Bamberg und ganz Franken. Der Markt bietet wieder eine große Auswahl an Stoffen und Schnittmustern, um sich seine eigene Tracht zu gestalten. Außerdem werden die verschiedensten traditionellen handwerklichen Techniken vorgeführt. Dazu gehört zum Beispiel die Perlenstickerei oder das Filzen. Die Besucher werden inspiriert und können sich von der großen Auswahl traditioneller Handarbeiten verzaubern lassen. Die Damenwelt kann sich unter anderem auch unverzichtbare Accessoires wie Schmuck, Hüte und Taschen freuen.
Oberfränkische Trachten, welche in stundenlanger Handarbeit angefertigt wurden, werden am Sonntag auf der Bühne präsentiert. Auch Birgit Jauernig, die Trachtenberaterin des Bamberger Bauernmuseums steht allen Besuchern gern mit Rat und Tat zur Seite.
Umwoben wird das trachtige Event von einem sehr unterhaltsamen Rahmenprogramm. So wird das Publikum mit fränkischer Volksmusik und passendem Volkstanz unterhalten und zum Mitmachen eingeladen. Auch die Kleinsten werden viel Spass beim Kinderprogramm auf dem Trachtenmarkt haben.
Spezialitäten aus der Region laden zum Schlemmen ein. Mit kulinarischen Köstlichkeiten wie Apfelsekt oder Kürbisprodukten, verschiedensten Ölen, Likören oder Bränden, bis hin zu wunderschönen Blumen und Keramikarbeiten, werden die Gäste des Trachtenmarktes verwöhnt. Die eine oder andere Schlemmerei wird verköstigt und auch im „Schmaus“, dem Gasthaus des Museums, werden Spezialitäten gereicht.
Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Der Markt ist am Samstag von 13.00 bis 19.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Wettrennen in Lederhosn & Dirndl – Kindl-Lauf

Verfasst von admin am 4.Mai 2012
© clearlens - Fotolia.com

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Am 05. Mai ist es wieder so weit. In München wird zum Kindl-Lauf eingeladen, welcher in diesem Jahr seinen mittlerweile fünften Geburtstag feiert. Jeder der Freude an  Bewegung hat ist herzlich eingeladen eine der Strecken zwischen vierhundert und zehntausend Metern mitzulaufen. Das Schöne an dem Lauf durch den Englischen Garten ist nämlich, dass hier wirklich jeder mitmachen kann.
Schon ab acht Uhr werden in der Hirschau im Englischen Garten die ersten Schnürsenkel gebunden, denn da fällt der Startschuss für das beliebte Rennen.
Zum fünften Jubiläum dürfen natürlich auch Klassiker wie das Bobbycar- und Puppenwagerlrennen nicht fehlen. In diesen außergewöhnlichen Disziplinen dürfen sich die Kleinsten schon einmal so richtig auspowern. Aber nicht nur für Kinder sind die Disziplinen etwas Besonderes. Neben dem Gaudistaffellauf wird nämlich auch in diesem Jahr wieder der „Lederhosn- und Dirndllauf“ veranstaltet. Hier ist somit sicher für jeden etwas dabei. Auf einer Strecke von siebenhundert Metern geben die Madl und Buben in zünftiger Trachtenmode ihr Bestes und kämpfen um den ersten Platz. Neben der sportlichen Anstrengung bietet insbesondere diese Disziplin einen tollen Anblick für alle Zuschauer.
Besonders für Kinder ist der alljährliche Kindl-Lauf ein schönes Spektakel, denn auch neben dem sportlichen Programm wird pädagogisch wertvolle Unterhaltung geboten. So wird es unter anderem eine Zaubershow und Tanzeinlagen einer Münchner Ballettschule geben.
Natürlich wird auch in diesem Jahr wieder ein Euro pro Starter an ein ambulantes Kinderhospiz in München gespendet.
Alle Alterklassen sind herzlich eingeladen an einem der Läufe teilzunehmen, die Sportler anzufeuern oder auch einfach nur das Wetter, die Menschen und die gute Unterhaltung zu genießen. Übrigens erhalten die ersten drei Gewinner tolle Sachpreise von den Sponsoren.

Das Weseler Wiesenfest

Verfasst von admin am 4.Mai 2012
panthermedia.net/Arne Trautmann

panthermedia.net/Arne Trautmann

Wer sagt das die Post nur auf dem Oktoberfest so richtig abgeht, der war noch nicht am Rhein, genauer gesagt beim Weseler Wiesenfest, denn da wird im April und Mai mindestens so doll gefeiert wie beim Original. Inzwischen feiern die Weseler das Fest nun schon zum achten Mal, und auch wenn die Tradition noch nicht ganz so lange währt, wird sie doch gut angenommen.
Martin Burgers, der Betriebsleiter der städtischen Bäder Wesel hat sich irgendwann gefragt, warum man nicht mal ein Fest zu Saisonbeginn feiert. Schließlich bot sich die große Wiese perfekt für ein solches Fest an und so wurde aus der damals zündenden Idee ein Event, dass die Besucher jedes Jahr wieder gern besuchen.
Viele Fans des Volksfestes reisen sogar extra mit Bussen an. Eröffnet wird das Spektakel mit Unterstützung von der Bürgermeisterin, denn die sticht das erste Fass Bier an. In diesem Jahr braucht sie tatsächlich nur zehn Hiebe, bis das erste Bier läuft. Sie ist inzwischen geübt. Rund sechshundert Gäste werden zur Eröffnung erwartet. Die meisten halten sich auch an den Dresscode. Die Damen kommen im Dirndl, die Herren in fescher Lederhose – die Partygäste geben ein fröhliches Bild ab.
Jörg Bluhm ist mit seinen feschen Mädels für das Catering zuständig. Die Kellnerinnen im hübschen Dirndl bedienen normalerweise die Gäste am Kornmarkt, zaubern aber auch beim Weseler Wiesenfest ein Lächeln auf das Gesicht der männlichen Besucher. Nach dem Anstich stehen die jungen Damen mit den Bierkrügen Schlange am Fass, denn das erste ist Freibier. Mit etlichen Gläsern im Arm bringen sie das Bier schließlich unter die Gäste.
Das Weseler Wiesenfest, ist, wenn man es genau betrachtet, inzwischen doch schon eine kleine Tradition geworden.

Föhrer Tracht – Tracht des Jahres 2012

Verfasst von admin am 3.Mai 2012
© Roland Hulin - Fotolia.com

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Vom 27. bis zum 29. April lud die Insel Föhr zum „Deutschen Trachtentag“. Hier wurden aber nicht nur die Sitzungen des deutschen Trachtenverbandes (DTV) abgehalten, Wahlen entscheiden und Gespräche geführt. Über einhundert Gäste und Delegierte aus allen Teilen Deutschlands waren dabei, als die Föhrer Tracht die besondere Ehre zuteilwurde, zur Tracht des Jahres ausgezeichnet zu werden.
Überraschend kommt das nicht unbedingt, denn schließlich bietet die Föhrer Tracht neben dem Fering, der friesischen Sprache einen hohen Identität stiftenden Charakter. Die Tracht der Föhrer ist lebendig, sie spielt auch im heutigen Alltagsleben noch eine bedeutende Rolle. Dass die Männer auf Föhr leider ohne Tracht auskommen müssen, ist zwar schade, hat aber seine historischen Gründe und stellt außerdem auch eine Besonderheit in der deutschen Trachtenlandschaft dar.
Schon das Aussehen der Föhrer Tracht ist besonders. Die meisten schleswig-holsteinischen Trachten sind farbenfroh und vielfältig. Die Tracht des Jahres hingegen ist schwarz und mit reichhaltigem Silberschmuck ausgestattet. Sie wirkt edel und würdevoll. Übrigens wurde auf der Insel nie, damit aufgehört die Trachten zu tragen. Viele der Trachtengewänder erzählen ganze Familiengeschichten, denn sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Auch heute werden sie noch getragen. So gibt es rund 150 Frauen, die ihre Tracht auch heute noch aktiv tragen.
Mit der Auszeichnung wird die Föhrer Tracht nun ein Jahr lang ihren Herkunftsort repräsentieren. Die regionalen Besonderheiten werden bei allen Ereignissen des Deutschen Trachtenverbandes hervorgehoben. Die vier Trachtenvereine der Insel fühlen sich geehrt, dass ihre Tracht die auserwählte ist und auch Helga Wögens, die Leiterin der Trachtengruppe Uttersum brachte ihre Freude zum Ausdruck. Für sie bedeutet die Tracht ein Ausdruck ihrer Insel. Ihr Silberschmuck erinnert beispielsweise an die große Zeit des Walfangs. Gleichzeitig steht die Tracht aber auch für die Zukunft, da sie noch immer getragen wird. Neben ihrem identitätsstiftenden Charakter gilt sie auch als verbindendes Element. Egal ob Ärztin oder Bäuerin, mit der Tracht sind, alle Föhrerinnen gleich. Sie singen, musizieren und tanzen zusammen.

Vorstadt-Hochzeit anno 1905

Verfasst von admin am 3.Mai 2012
panthermedia.net/Michael Unterrainer

panthermedia.net/Michael Unterrainer

Anlässe die Tracht mal wieder aus dem Schrank zu holen gibt es ja inzwischen viele. Zum besonderen Anlass der „Münchner Vorstadthochzeit“ dürfen sogar Faschingskostüme getragen werden – kein Wunder hierbei handelt es sich um einen der bekanntesten Kostümbälle Münchens.
Sie gehört zu den berühmtesten Hochzeiten Bayerns und trotzdem sollte man sie nicht ganz so ernst nehmen. Die Braut ist Mitglied des Münchner Glasscherben-Adel, während der Bräutigam ein erfolgreicher Galanteriewarenhändler ist. Die Brautleute sind angesehene Leute. Bei diesem spannenden Spektakel handelt es sich um ein traditionelles Künstlerfest, das seinen Ursprung im Jahre 1908 hat. Eine Gruppe Münchner Künstler langweilte sich sehr auf den normalen“ Künstlerfesten der damaligen Zeit und entschlossen kurzerhand etwas „Neues“ zu schaffen. Karl Arnold, Mitglied eben jener Truppe, hatte die Idee eines Kostümballs, auf dem eine Münchner Vorstadthochzeit parodiert werden sollte. Es wurde musiziert, getanzt und der kleinbürgerliche Alltag ordentlich auf die Schippe genommen. So feierte das Paar seine Hochzeit mit Verwandten, Kindern, Politikern, Künstlern und viel Prominenz. Am Fest nahmen Veteranen teil, Jungfrauenvereine und Volkssänger. So wurde auf der Hochzeit nicht nur getanzt und gesungen, sondern auch viel geredet und gestritten.
Diese Tradition wurde bis heute beibehalten. Jährlich nehmen bekannte bayrische Künstler, Kabarettisten, Schauspieler und Maler an dem skurrilen Künstlerfest teil. Es wird gegessen, verrückten Darbietungen gelauscht, gesungen und vieles mehr. Die „Vorstadthochzeit anno 1905“ wird auch heute noch traditionelle in Kostüm gefeiert. So ist vom Bäcker, bis zum Baron, von der Prinzessin bis hin zur Magd alles erlaubt. Auch traditionelle Trachtenkleidung wird hier gern gesehen, denn die Kleidung muss aus Kostümen der Jahrhundertwende bestehen. Die Hochzeit wurde in diesem Jahr bereits gefeiert und war wieder einmal ein großer Erfolg. Wer sich das Spektakel im Münchner Hofbräuhaus im nächsten Jahr nicht entgehen lassen will, sollte sich eventuell schon mal nach einem guten Kostümverleih umsehen.

Die erste Oberpfälzer Trachtengaudi

Verfasst von admin am 2.Mai 2012
panthermedia.net/kzenon

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Große Feten soll es zukünftig nicht mehr nur in den großen Städten geben. Zumindest für die Oberpfälzer, denn wer dort wohnt, kann sich freuen. Er muss sich nicht mehr extra zum Oktoberfest aufmachen, um sein Dirndl oder seine Lederhose auszuführen. Drei Veranstalter haben sich zusammengetan und ein neues Partykonzept für die Oberpfalz entwickelt. Manfred Zander, Bastian Schuhmann und Oliver Heindl wollen ihre Partys vor allem im ländlichen Raum veranstalten. Zander, der aus Pyrbaum kommt, weiß das die Leute in den ländlichen Gegenden oft nicht viele attraktive Feiern für Jung und Alt in ihrer Nähe erleben. Entweder muss das jährliche Dorffest reichen oder man muss sich auf den Weg in die größeren Ballungszentren machen, um etwas zu erleben. Damit soll in Zukunft Schluss ein. Mit ihrem mobilen Partykonzept wollen die drei die komplette Oberpfalz unsicher machen. Ihre Bewährungsprobe haben sie aber schon längst bestanden, denn auf ihrer ersten Party in Pyrbaum war der Erfolg sofort sichtbar.
Für ihr erstes großes Event hatte sie sogar prominente Unterstützung. Für zünftige Musik sorgten nämlich die Zillertaler und Carina mit einem unterhaltsamen musikalischen Repertoire. Es schwangen rund sechshundert Gäste auf der Party das Tanzbein. Auch die Moderation des Abends wurde von der Prominenz übernommen. Franziska Traub, bekannt aus der Fernsehserie „Ritas Welt“ teilte sich diesen Part mit Willi Maitre vom Palazzo Nürnberg, Stuttgart und Wien. Die beiden Moderatoren unterhielten ihr Publikum wunderbar. Mit Charme und Humor hatten sie die Gäste schnell auf ihrer Seite.
Beim Trachtengaudi wurde aber nicht nur getanzt. Bei Unterhaltungsspielen a la Oktoberfest wurde den Gästen einiges abverlangt. Die Männer konnten ihre Fähigkeiten in Disziplinen wie Masskrugstemmen oder Nägel hämmern unter Beweis stellen, aber auch die Damen wurden gefordert. Beim Highlight des Abends, der Wahl zur Miss Trachtengaudi, stellten sich zehn hübsche Mädels dem kritischen Publikum. Dabei mussten sie aber nicht nur einfach gut aussehen, sondern sich zum Beispiele im Trompete-Blasen, Laufen oder auch im Masskrugstemmen gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. Die Gewinnerin erhielt einen Gutschein für einen renommierten Trachtenausstatter. Der Wettstreit im Dirndl hat dem Publikum super gefallen und auch die übrigen Unterhaltungsspiele kamen bestens an. Das Fest war ein voller Erfolg und für Fans von Dirndl und Lederhose ein Muss.

Bräuche: Traditionelles Maibaumaufstellen

Verfasst von admin am 1.Mai 2012
© andrea lehmkuhl - Fotolia.com

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Der erste Mai wird in Österreich als Staatsfeiertag gefeiert und in vielen Orten des Landes mit einem besonderen Brauch begangen. Das sogenannte Maibaumaufstellen gehört traditionell dazu und wir tatsächlich schon seit dem Mittelalter zelebriert. Das Aufstellen des Baumes wird ausgiebig zelebriert mit Trachtenkleidung, Volkstanz und kulinarischen Köstlichkeiten. Dieses „Drumherum“ wird jedoch erst seit dem 19. Jahrhundert so veranstaltet. Seit dem 20. Jahrhundert wiederum hat sich dieser Brauch weitestgehend flächendeckend verbreitet. So wird er unter anderem in Bayern, im Badischen, im Schwäbischen, im Emsland aber auch in Tschechien und Schweden gefeiert. Die dazugehörigen Bräuche, die Art wie das Fest gefeiert wird und wann es gefiert wird, ist immer von der Region oder dem Land abhängig. In manchen Gebieten wird der Baum erst zu Pfingsten aufgestellt.
Der Maibaum an sich ist meist ein hochstämmiger, verzierter Baum, welcher an einem zentralen Ort, zum Beispiel auf dem Dorfplatz, aufgestellt wird. Je nach Ort sind die Art des Baumes und auch die Verzierung unterschiedlich. Oft wird der Baum mit Girlanden behangen und mit Krepppapier geschmückt.  Andere Orte schmücken den Baum zusätzlich mit Tannengrün, wohingegen mancherorts der Baum im Naturzustand mit Rinde belassen wird. In Österreich wird der Baum beispielsweise seiner Äste entledigt und dann mit einen Schepseisen entweder in dekorativen Spiralen oder sogar ganz entrindet. Letztendlich bleibt nur der Wipfel erhalten.
Oft wird dem Stamm auch eine Krone oder ein Kranz aufgesetzt.
Ein Brauch, der unmittelbar mit dem Maibaumaufstellen verbunden ist, ist das sogenannte Maibaumstehlen. Auch hier gibt es viele regionale Unterschiede.
Bevor der Baum feierlich aufgestellt wird, wird er meist traditionell von jungen Männern aus dem Dorf bewacht. Die Burschen aus dem Nachbardorf versuchen nun eventuell, den Baum zu stehlen. In manchen Orten muss mindestens eine Hand auf dem Stamm des Baumes sein, sobald sich ihm ein Fremder nähert. Schafft es der Dieb mit einem Spaten drei Mal gegen den Stamm zu schlagen, gilt der Maibaum als gestohlen. In anderen Gegenden gilt der Baum erst als gestohlen, wenn der Baum umgelegt wurde. Die Diebe nehme ihre Beute mit in ihr Dorf, bis die Bestohlenen kommen, um den Baum auszulösen. Meist wird ein Preis in Getränken oder Speisen ausgehandelt.  Ist dies geschehen, wird der Baum mancherorts mit einem feierlichen Aufzug zurück zum Eigentümer gebracht.

Dirndl-Couture von Ophelia Blaimer

Verfasst von admin am 26.April 2012
© Regina Jersova - Fotolia.com

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Ophelia Blaimer hat sich in der Welt der Trachten Couture bereits einen Namen gemacht. Ihre Kleider sind eine Mischung aus modernem Design, traditionellen Elementen und Vintage. In ihren maßgeschneiderten Einzelstücken kombiniert die Diplom-Modedesignerin Moderne, Romantik und Klassik und unterstreicht damit noch einmal die Einzigartigkeit ihrer Stücke. Mit ihrer hochwertigen und unkonventionellen Trachtenmode differenziert sich Ophelia Blaimer vom Trend der Massenproduktion und setzt sich ein für einen individuellen Look, für die Unverwechselbarkeit ihrer Stücke und deren Trägerinnen. So wird nicht nur peinlichen Momenten auf einer Party vorgebeugt, wenn die Dame gegenüber das gleiche Dirndl trägt, sondern es wird auch die Einzigartigkeit der Trägerin mit dem passenden Couture-Dirndl unterstrichen.
Ophelia Blaimers Atelier befindet sich in München. Mit ihrem Fashionlabel erfüllt die Designerin Kundenwünsche und entwirft nicht nur Dirndl und Trachtenmode mit Stil. Auch Schmuckwerk aus original signierten Vintage-Stücken, Braut- oder Abendmode können auf Wunsch angefertigt werden. Ihre Linie „Dirndl Couture“ konzentriert sich jedoch ganz auf die moderne Interpretation eines traditionellen Looks. Die Designerin verspricht, dass sie mit ihren Kreationen jedes Mauerblümchen zur Wiesnkönigin küren wird. Das Besondere an ihren Kollektionen ist die Wandelbarkeit. Die Dirndl können mit ein paar einfachen Handgriffen oder durch die Kombination mit anderen Stücken ganz schnell in ein Abend- oder Sommerkleid umgewandelt werden. Hier eine Schürze dazu oder da eine Bluse weggelassen, schon hat man den gewünschten Look. Bei Ophelia Blaimer ist jeder BH, jedes Mieder und jeder Rock austauschbar und untereinander kombinierbar. Vom Büro auf’s Oktoberfest – kein Problem auch andersherum, nach dem Oktoberfestbesuch noch zu einem Meeting, mit der Dirndl-Couture Mode von Ophelia Blaimer ist dies möglich, denn ihre Stücke wirken gleichermaßen gestylt auf der Abendveranstaltung als auch tagsüber.

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